Die Arbeit von DEWI orientiert sich an einer Reihe von Grundprinzipien, die als langfristiger Orientierungsrahmen für Analysen, Diskussionen und Bewertungen dienen.
Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen sollten auf nachvollziehbarer Fachkompetenz beruhen. Gleichzeitig gehört zu jeder Entscheidung die Verantwortung für ihre tatsächlichen Ergebnisse.
Behauptungen, Annahmen und Schlussfolgerungen sollen möglichst auf überprüfbaren Informationen beruhen. Analyse hat Vorrang vor Meinung.
Gesellschaft, Wirtschaft und Institutionen sind komplexe Systeme mit zahlreichen Wechselwirkungen. Kurzfristige Lösungen können langfristige Nebenwirkungen erzeugen. Daher müssen Zusammenhänge und Rückkopplungen berücksichtigt werden.
Viele Herausforderungen lassen sich nicht innerhalb eines politischen Zyklus lösen. Nachhaltige Entscheidungen erfordern die Betrachtung langfristiger Entwicklungen und möglicher Folgewirkungen.
Analysen und Argumentationen sollen so dargestellt werden, dass ihre Annahmen, Methoden und Schlussfolgerungen kritisch überprüft werden können.
Fortschritt entsteht durch sachliche Auseinandersetzung. Kritik ist willkommen, sofern sie konstruktiv, argumentativ und respektvoll erfolgt.
Freiheit, Rechtssicherheit und institutionelle Stabilität bilden die Grundlage einer offenen Gesellschaft. Verantwortung und Freiheit sind keine Gegensätze, sondern ergänzen einander.
DEWI orientiert sich weder an politischen Lagern noch an ideologischen Dogmen. Im Mittelpunkt stehen Methoden, Qualität der Argumentation und die praktische Tragfähigkeit von Lösungen.
Kein Modell und keine Analyse ist unfehlbar. Neue Erkenntnisse, bessere Daten und berechtigte Kritik müssen berücksichtigt werden. Die Bereitschaft zur Korrektur gehört zu jeder verantwortungsvollen Analyse.